eigene Sauna

Die eigene Sauna – dieser Wusch ist erfüllbar

Nasse Kälte, Nebel, Regen, lange Dunkelheit – wer sehnt sich bei solchem Wetter nicht nach einem wohlig warmen Ort? Dabei stellt sich sogleich die Frage, weshalb er nicht die eigene Sauna sein könnte?
Der Wunsch nach einer Sauna Zuhause muss nicht (mehr) unerfüllbar bleiben. Inzwischen bieten Hersteller auch für ein begrenztes Platzangebot maßgeschneiderte Lösungen an.

Sauna entspannt und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte

Der regelmäßige Gang in die Sauna unterstützt unser Immunsystem, stärkt unsere Abwehr und hilft uns, lästige Erkältungskrankheiten zu vermeiden. Zudem entspannt er unsere Muskulatur und sorgt für Wohlbefinden.

Sauniert werden sollte jedoch nicht nur während des Winterhalbjahres. Die Sauna dient ganzjährig der Entspannung und gesundheitlichen Vorsorge.
Nicht jedem von uns steht eine öffentliche Sauna in direkter Umgebung zur Verfügung. Die Überlegung, sich eine eigen kleine oder auch größere Sauna im Haus oder der Wohnung zuzulegen, liegt in diesem Fall nahe. Und: Wer lieber individuell und in privater Atmosphäre saunieren möchte, der ist mit einer eigenen Sauna sowieso am besten aufgestellt.

Die richtige Handhabung

Saunieren will gelernt sein. Wer jedoch ein paar einfache, und dennoch wichtige, Regeln befolgt, wird bald die positiven Effekte spüren.

  1. Die erste und wichtigste Regel lautet. Wer die Sauna aufsucht, sollte keine schwerwiegenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems haben und zudem frei von grippalen Infekten sein. Fieber und Sauna – das geht auf gar keinen Fall zusammen.
  2. Wer Regel Nummer zwei befolgt, ist immer auf der richtigen Seite: Die Dauer eines Saunaganges ist keinesfalls normiert. Im Vordergrund steht einzig und allein das persönliche Wohlbefinden. Insofern können Minutenangaben nur Richtwerte sein: Ein Saunagang kann somit zwischen acht und maximal 15 Minuten dauern. Zwei bis drei Saunagänge nacheinander, unterbrochen durch Ruhepausen von etwa 20 Minuten, gelten als ideal.
    Auch im Hinblick auf die Temperatur gibt es keinerlei Restriktionen. Manch einer bevorzugt die finnische Sauna mit Temperaturen zwischen 80 und reichlich 100 Grad Celsius, für andere ist die Bio-Sauna mit einer Temperatur von 60 Grad Celsius die bessere Wahl.
  3. Regel drei: liegend beginnen und die letzten zwei Minuten aufrecht sitzen. Das schon den Kreislauf und lässt das Blut ordnungsgemäß zirkulieren. Gern den Saunagang mit einem Aufguss kombinieren – das erhöht die Luftfeuchtigkeit und bewirkt ein angenehmes Empfinden, auch für die Atemwege.
    Die letzte und dennoch nicht minder wichtige Regel beinhaltet, sich Ruhe zu gönnen. Nach dem Saunagang wird kalt geduscht, gut abgetrocknet und anschließend, warm eingepackt, geruht.

eigene Sauna

Die eigene Sauna planen

Steht die Entscheidung fest, sich eine eigene Sauna anschaffen zu wollen, sollte zuerst über den künftigen Standort befunden werden. Ist dies geschehen, beginnt die Suche nach einem geeigneten Lieferanten.
Bei Poolsana.de finden Sie Massivholzsaunen in verschiedenen Größen, individuellen Ausstattungen und zugleich kompetente Beratung.
Bezüglich der Kabinenmaße einer Sauna ist zu beachten, dass die vom Hersteller angegebenen Maße Außenmaße darstellen. Zudem ist zu bedenken, dass ein jeweiliger Wand- und Deckenabstand von fünf bis zehn Zentimeter, je nach gewählter Art des Ofens, einzuhalten ist. Als Untergrund ist ein mit Fliesen ausgelegter oder mindestens ebener Boden erforderlich.

Im Hinblick auf die Größe der Raumes, in dem die Sauna eingebaut werden soll, gilt die Faustregel: das Doppelte der Kabinengröße gleich Minimum Raumgröße. Für eine entsprechende Belüftung sollte ein Fenster im Raum vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, ist eine separate Lösung zur Ableitung der Abluft erforderlich.

Die Sauna benötigt einen separaten 400 Volt Anschluss mit entsprechender Absicherung. Dieser Anschluss darf nur durch einen zugelassenen Elektriker installiert werden!
Die Wahl des geeigneten Saunaofens ist auch davon abhängig, ob künftig in verschiedenen Temperaturbereichen sauniert werden soll. Besteht der Wunsch nach gemäßigten Temperaturen und erhöhter Luftfeuchtigkeit ebenso wie nach dem Klassiker, der heißen finnischen Sauna, dann sollte die Kaufentscheidung zugunsten eines Bio-Kombi-Ofens fallen. Mit diesem sind auch die niedrigen Temperaturbereiche zwischen 45 und 60 Grad Celsius und einer erhöhten Luftfeuchtigkeit zu bedienen.

infrarotsauna

Die Infrarotkabine als Alternative

Entspannung finden, moderat schwitzen und die Wärme angenehm bis in die Tiefe des Körpers transportieren – dafür existiert mit der Infrarotkabine durchaus eine Alternative zur klassischen Sauna.
Niedrige Temperaturen im Bereich zwischen 30 und 60 Grad Celsius sorgen für intensives und vor allen Dingen schnelles Schwitzen. Im Ergebnis wird die Durchblutung gefördert, der Stoffwechsel angeregt und die Muskulatur entspannt.
Der Einbau einer Infrarotkabine kann unkompliziert erfolgen. Im Gegensatz zur Sauna wird hierfür kein separater Stromanschluss benötigt. Infrarotkabinen funktionieren, wie alle anderen elektrischen Haushaltshelfer, auf der Basis von 230 Volt.

Die Entscheidung liegt beim künftigen Nutzer

Welche Sauna es auch sein soll – mit Hilfe eines kompetenten Beraters und Lieferanten ist der Einbau im eigenen Haus oder der Wohnung mit überschaubarem Aufwand möglich.
Ein geringes Platzangebot sollte nicht dazu führen, dass das Projekt „eigene Sauna“ scheitert. Kompakte und individuelle Lösungen stehen zum Einbau in Bädern Dachgeschossräumen, Wintergärten oder auch in einem bisher ungenutzten Nebenraum zur Verfügung.
Ist die Sauna eingebaut, bedarf es nur noch ein paar Handgriffe: Einer individuellen Gestaltung des Platzes zum Ausruhen nach dem Saunagang und einer kreativen Dekoration sind keine Grenzen gesetzt.
Sauna ist nicht nur gesund, sondern sollte immer auch Genuss sein!

Bildernachweis:
CC0 Public Domain / Pixabay.com

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