Pflanzen im Hochbeet

Ein Hochbeet erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit. Zum einen kann es den Garten noch zusätzlich verschönern und zum anderen können wertvolle und gesunde Gartenreste weiter verwertet werden. Doch beim Anlegen eines Hochbeets gibt es auch einige Dinge, die besonders Neulinge beachten sollten, die sich in diesem Bereich noch gar nicht auskennen.

Die Vorteile der erhöhten Anpflanzung

  • Ein besonders großer Vorteil der erhöhten Anpflanzung liegt beim beschleunigten Gedeihen bzw.Wachstum der Pflanzen.
  • Außerdem bietet es einen besseren Schutz gegen Schnecken.
  • Nicht zu unterschätzen ist natürlich auch die einfache Handhabung und die Höhe, so werden Rücken und Gelenke so entlastet.
  • Eine große Auswahl an verschiedenen Hochbeeten gibt es so zum Beispiel auch unter: www.hochbeet-paradies.at

Verarbeitung von Gartenabfällen

Wertvolle und gesunde Gartenabfälle können so durch das Hochbeet verwertet werden. Dadurch entsteht wiederum ein Verrottungsprozess, der zu einer vorteilhaften Erwärmung zieht.

Als wiederverwertbare Elemente eignen sich hier besonders:

  • Gras- und Baumschnitt oder Häckselgut.
  • Zusätzlich dazu können natürlich auch naturbelassendes Herbstlaub oder Altholz verwendet werden.
  • Besonders in der Herbstzeit fallen im Bereich Falllaub, Blüten-Fruchtüberbleibsel oder Heckenschnitt viele Gartenabfälle ab. Daher eignet sich diese Zeit besonders gut um ein neues Beet anzulegen.

So können dem Garten auf natürliche Weise, die selbst produzierten Nährstoffe wieder zurückgegeben werden. So wachsen Gemüsesorten und Pflanzen wiederum deutlich schneller und können in der Regel um die 5 bis 7 Wochen früher geerntet werden, als es bei einem ebenerdigen Beet meist der Fall ist. Begründet wird dies in der Wärmeentwicklung, da diese durch den Verottungsprozess positiv beeinflusst wird. So liegt die Temperatur um die 5 bis z u 8 Grad über der normalen Temperatur. Bei einem Boden, der wenig Nährstoffe zu bieten hat wird ein Beet meist abgeraten. Dank eines Hochbeets kann dieser Boden allerdings wieder nutzbar gemacht werden.

Bildquelle: ©Peter von Bechen / pixelio.de

Weitere Vorteile eines Hochbeets

Trotzdem sollte noch Humus dazu geschüttet werden, denn so kann der geeignete Boden tiefgründiger gemacht werden. Und das unterstützt wiederum das Anpflanzen von Pflanzen bei denen die Wurzel etwas tiefer liegt, wie es bei Rettich oder Karotten der Fall ist. Außerdem wird bei einem höher gelegenen Beet die Wahl des Untergrunds deutlich vereinfacht. Ein Beet was ebenerdig ist kann auf einer dünnen Erdschicht nicht gedeihen. Bei einem Hochbeet ist das allerdings kein Problem. So kann es auch problemlos auf Terrassenfliesen oder Pflastersteinen errichtet werden. Beachtet werden sollte allerdings immer, dass das Sickerwasser auch gut ablaufen kann. Daher sollte in Hochbeet nicht unbedingt auf Betonboden angelegt werden. Was auch nicht außer Acht gelassen werden sollte ist der gesundheitliche Aspekt. Denn bei einem Hochbeet ist die Arbeitsbelastung deutlich geringer, da das Niederknien und Bücken entfällt. So können auch Personen mit Handicap problemlos ihre Gartenarbeit verrichten.

Die richtige Vorbereitung: Planung und Standortwahl

  1. Zunächst sollte man sich natürlich Gedanken über den passenden Platz im Garten machen. Dabei sollte man aber nicht nur die optischen Aspekte bedenken. Denn bei einem Hochbeet sollte man auch beachten, dass es ausreichend Sonnenlicht abbekommt und in Nord-Süd-Richtung liegt.
  2. Außerdem sollte grundsätzlich eine kastenförmige bzw. quadratische oder rechteckige Form gewählt werden. Höhe und Größe des Hochbeets müssen dabei natürlich an den Gegebenheiten angepasst werden.
  3. Bevorzugte Beetformen haben eine Breite von 1,40 bis zu 1,60 m und eine Tiefe von einem Meter. Durch diese Größe kann das Beet bequem bearbeitet werden und das von allen Seiten.
  4. Die Höhe des Beets hängt dabei von den eigenen Attributen ab wie Armlänge, Körpergröße und bevorzugte Arbeitshöhe. Grundsätzlich wird eine Höhe von 50 bis 80 cm gewählt.

Pflegetipps

Wer sich langfristig an seinem Hochbeet erfreuen möchte, der sollte es auch ausreichend pflegen. Es kann durchaus passieren, dass das Erdreich nach einiger Zeit absackt. Vor der erneuten Nutzung sollte das Beet dann wieder mit Kompost gefüllt werden. Allerdings sollte es nach spätestens 6 Jahren komplett ausgetauscht werden. Denn in dieser Zeit sind in der Regel alle Nährstoffe des Bodens aufgebraucht. Doch mit dieser verbrauchten Erde können dann falls vorhanden, ebenerdige Blumen- oder Gemüsebeete aufgefüllt werden. Zusätzlich dazu benötigt ein Hochbeet in den Sommermonaten deutlich mehr an Wasser als ein normales Beet, da die Erde dort deutlich schneller austrocknet.

Die richtige Bepflanzung

Der letzte Schritt besteht in der richtigen Bepflanzung des Beets. Grundsätzlich eignet sich hierfür am besten eine Mischkultur. Damit die Gartenarbeit leichter gestaltet werden kann, sollten hohe Pflanzen in die Mitte des Beets gepflanzt werden. Kleinere Pflanzen sollten dann in den Randbereich gesetzt werden. Da der Boden im ersten Jahr noch viele Nährstoffe aufweist ist es empfehlenswert Gemüsesorten einzupflanzen, da diese besonders viele Nährstoffe für ihr Wachstum benötigen.

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